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KTW - Karnevalsturner Waltershausen
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Unsere Faschingszeitung 2011

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WAS MAN SO ÜBER UNS SCHREIBT
Thüringer Allgemeine vom 11.02.10


Käfig voller Narren - Waltershäuser Karnevalsturner laufen für das kommenden Wochenende...


Käfig voller Narren

Waltershäuser Karnevalsturner laufen für das kommenden Wochenende zur Hochform auf

Wer sich in diesem Jahr einen der drei Latschenbälle zum Karneval in der Waltershäuser

Turnhalle ausgesucht hat, der wird es nicht bereuen. Schon am ersten Abend tobte die Halle,

die wieder extra für die heißen Tage vom 6. bis 15. Februar von den Karnevalsturnern

geschmückt und eingerichtet wurde.

WALTERSHAUSEN (hjk).

Von den drei Panzerknackern Papa-, Bomber- und Master-Knack durchs bunte Programm

geführt unter dem Motto Wallerschhusen - ein Käfig voller Narren, erlebten die Gäste viel

Tanz, Musik und Akrobatik, eben einen richtigen Turnerfasching, der nun schon das 42. Jahr

in dieser Turnhalle über die Bühne geht.

Geführt wird das närrische Volk von Prinz Falk I. und seiner Lieblichkeit Prinzessin Nicole I.

von den Brühlwiesen. Die vielen jungen Karnevalsturner haben in diesem Jahr Prinzessin

Fabienne I. und Prinz Jannick I. zu ihrem Oberhaupt bestimmt. Und die Jüngsten gestalteten

sogar ihr eigenes Programm zum Kinderfasching.

Die Kinderprinzengarde kam in funkelnagelneuen Kostümen, einige von ihnen sind schon fünf

Jahre dabei. Die Muttis sind in der Ehrengarde oder in der Regie, waren einmal Prinzessin

oder gehören zu den Aktiven, die wieder den Höhepunkt des abendlichen Programms bilden.

Als Turner anno 1968 zeigen sie eine Bodenübung und schwingen sich dann auf einer selbst

gebauten Stehleiter mit extra breiten Sprossen bis unter die Hallendecke, zeigen Handstände,

Umschwünge, Salti und bauen auf der Leiter und davor eine Pyramide. Tolle Kerle, von denen

Kraft und Konzentration abverlangt wird, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Ihre

Nachkommen zeigten es als Zwerge im Kinderprogramm als KTW-Minis, dass auch künftig

Latschenbälle in Waltershausen veranstaltet werden. Viele sind aktive Turner im Turn- und

Gymnastikverein, aus dessen Vorgänger, der ZSG Waltershausen, Abteilung Turnen, der

Karneval in Waltershausen einst hervorgegangen war.

Die Kinder-, Prinzen- und die Jugendgarde samt den Tanzmariechen Francesca und Maria

begeisterten durch ihre Tänze, in Gardekostümen aber auch als Dschungelgirls, Punker,

Cowboy-Ladys im UV-Tanz und Piraten. Tobenden Beifall bekamen allerdings die kleinen

Piraten unter Käpten Huck, alias Julian König. Als gefürchteter Pirat auf allen Weltmeeren war

er wieder der Einzige, der eine kleine Bütt hielt, mit seinen sechs Lenzen. Bewundert von

vielen, stand er da vorne wie ein Großer, ohne Zettel und Hilfe von Mutti lehrte er viele das

Fürchten.

Ingrid und Karl-Heinz sangen sich in die Herzen als Ortspolizisten, Bauchredner Rigo sorgte

im Duett mit seinem Basti (Matthias Pracht) auf einer Urlaubsreise an die Ostsee für Heiterkeit,

der Elferrat machte Stimmung als Elfer-Bob, und die Feuerwehrjungs gefielen mit ihrem Con-

Con-Tanz. Nach zwei Jahren Abstinenz trat das Männerballett der KTW in neuer Besetzung

auf, die Knastbrüder ließen sich von den Schließerinnen nicht einschüchtern, vertragen haben

sie sich dann wieder beim gemeinsamen Tanz.

Nach drei Stunden Programm spielte die Step-Band zum Tanz auf, beschwingt und in

Latschen. Vollkommen rauchfrei ging der Abend zu Ende.

Wer Lust bekommen hat: Am Freitag und Samstag folgen die nächsten Latschenbälle, jeweils

ab 19.11 Uhr. Der große Karnevalsumzug mit allen Mitwirkenden und Gruppen und Vereinen

der Stadt schlängelt sich am Sonntag ab 13 Uhr durch die Straßen der Puppenstadt. Und den

Abschluss, wie in jedem Jahr, bildet der Rosenmontagsball mit einem etwas veränderten

Programm mit Überraschungen. Karten gibt es noch an der Abendkasse.UNIKUM: Julian

König als Kapitän Huck von den Weltmeeren mit seiner Bütt.Bildunterschrift:

TRADITION: Zum Fröbel-Kindergartenfasching in Ibenhain führten die KTW-Prinzenpaare und

Mitglieder des Elferrates ein kleines Programm auf.


Thüringische Landeszeitung vom 09.02.10


Knastbrüder in Wallerschhusen - Karnevalsturner im Käfig voller Narren


Knastbrüder in Wallerschhusen

Karnevalsturner im Käfig voller Narren

Waltershausen. (tlz/mwe) Auch die Waltershäuser Karnevalsturner starteten am Samstag

voller Tatendrang in die heiße Phase ihrer 42. Session. Ihr diesjähriges Motto Ein Käfig voller

Narren bezieht sich nicht wie bei der Gothschen GKG auf den Zirkus, sondern auf das

Gefängnis. Die Bühne in der Turnhalle präsentierte sich deshalb als Hochsicherheitstrakt und

drei Knastbrüder führten durch das Programm des traditionellen 1. Latschenballs. Das

Publikum war in die Kategorien Politische, Bänker, Manager = Taschendiebe, Trickbetrüger,

Posträuber und Piraten eingeteilt. Aus aktuellem Anlass wurde noch die Abteilung

Steuersünder auf CD eingeführt.

Die Karnevalsturner mit dem Prinzenpaar Nicole I. und Falk I. boten ein buntes und

abwechslungsreiches Programm mit vielen Tanzeinlagen. So präsentierte sich die frisch

eingekleidete Jugendgarde in ihren gesponserten neuen Kostümen.

Bereits morgen geht es pünktlich um 16.11 Uhr mit dem Senioren- und Familienfasching

weiter. Am Freitag und Samstag folgen dann der 2. und 3. Latschenball. Als Special Guest

werden am Freitagabend die Burgenlandkracher vom Wechmarer Carnevalsverein als

gnadenlose Stimmungsmacher zum Guggenspektakel in Wallerschhusen erwartet.

Höhepunkt der 42. Session ist am Sonntag um 13 Uhr der traditionelle Umzug quer durch

Waltershausen. Natürlich wird es am darauf folgenden Rosenmontag auch noch eine weitere

Veranstaltung geben.


Thüringer Allgemeine vom 31.03.09


Tolle Wunschkinder - 22 Faschingsbabys in Waltershausen und Ortsteilen seit 1995 geboren/Karnevalsturner...

Tolle Wunschkinder

22 Faschingsbabys in Waltershausen und Ortsteilen seit 1995 geboren/Karnevalsturner

planen für die Zukunft

Wenn auch Aschermittwoch schon lange vorbei ist, so denken die Karnevalsturner

Waltershausen (KTW) schon jetzt vorausschauend an die Belebung künftiger fünfter

Jahreszeiten.

Von Hans-Jürgen KEHR

WALTERSHAUSEN.

In den tollen Tagen wird auf den Latschenbällen nicht nur getanzt, geturnt und gesungen. Die

KTWs haben seit 1995 auch ein Auge darauf, welche Babys die Waltershäuser in der Zeit

zwischen dem ersten und letzten Ball auf die Welt bringen: Ihnen winken außer dem

Faschingsorden die Mitgliedschaft im Verein und ein Sparbuch mit einem Startguthaben von

55,55 Euro. Als dieses Jahr am 13. Februar der Jugendfasching die tollen Tage einleitete,

waren bereits 19 Faschingsbabys geboren.

Besonders fruchtbar muss das neue Jahr in Waltershausen und Ortsteilen gewesen sein, denn

schon am 15. Februar erblickten Hendrick Horst und Elena Ulbricht das Licht der Welt. Ihre

Muttis waren erfreut, als KTW-Präsident Karlheinz Kriebel Glückwünsche übermittelte. Fast

zur selben Zeit wurde Hendriks Opa Manfred Guckuck Ehrenmitglied; er und seine Ute sind

ganz stolz aufs Faschingsbaby. Auch beide Muttis, Diana und Sonja, sind keine

Faschingsmuffel. Da könnte ja das neue Kindertanzpaar geboren sein ( für die Saison 2015.

Wenn man heute durch die Reihen der Kinder- und Jugendgarde schaut, sind einige

Faschingsbabys darunter, so dass das nicht unmöglich ist. Zumal auch die beiden Muttis

Freundinnen sind. Sonja Umbreit ist die Schwiegertochter der Nachbarin von Diana Horst und

Mario Guckuck. Beim Grillen haben sie sich kennengelernt und unternehmen nun auch

gemeinsame Spaziergänge mit den Kindern. So werden beide zusammen aufwachsen und

bald zum Kinderfasching gehen. Dafür wird bestimmt auch Bruder Gerrit sorgen, der schon

jetzt keinen auslässt.

Aller tollen Dinge sind drei, denn am 22. Februar kam Raffael Rose auf die Welt, auch ein

Wunschkind. Der Junge hatte es eilig. Kein Wunder, zwei Tage später hätte er den

Faschingsanschluss verpasst. Mutti Kathrin Heyn aus der unmittelbaren Nachbarschaft von

Diana Horst in Schnepfenthals Hirtsgasse hätte es bedauert, ist sie doch schon über zehn

Jahre beim Schnepfenthaler Feuerwehrfasching aktive Tänzerin. Die müssen mit, ob sie

wollen oder nicht, hatte sie schon ihren Alexander, den Papa von Raffael, für die tollen Tage

überredet.IM DOPPELPACK: Noch ist Elena (r.) etwas zögerlich, aber Hendrik möchte jetzt

schon Party machen.


Thüringische Landeszeitung vom 16.03.09


Tanzende Akrobaten aus Waltershausen: Die Karnevalsturner
legen zu Scooter erstmal..


Männerballett-Treffen in Hörselgau Flotte Show zum 30-jährigen Bestehen

Hörselgau. (tlz/bau) Als Dschingis Khan wie ein Steppenwind über die Narrenbühne in

Hörselgau wirbelte, da dachte niemand daran, dass daraus ein fester Bestandteil des

Hörselgauer Faschings wird. Wir haben überlegt, wir brauchen mal was Neues, grübelten

damals Peter Erbe und einige Mitstreiter. Dann haben sich ein paar Mann gefunden und

formierten das Männerballett.

Zum Grand-Prix-Hit der gleichnamigen Gruppe traten die furchtlosen Tänzer auf die Bühne

und sorgten dafür, dass maskulines Taktgefühl, Anmut und Bewegungstalent seinen festen

Platz im närrischen Treiben Hörselgaus eroberte und behielt. Mit wechselnder Besetzung

tanzten sich die Hörselgauer Mannen in die Herzen des Publikums. Zwischen 50 und 60

verschiedene Mitglieder standen in den drei Jahrzehnten des Bestehens auf der Bühne, so die

Einschätzung von Peter Doktor Erbe. Zeitweise war der Zuspruch so groß, dass sogar zwei

Nachwuchsmännerballetts gebildet wurden.

Und in diesem Jahr feierten die Mannen nicht nur das 30-jährige Bestehen, sondern schafften

es in der Gunst des Radio-Publikums weit nach vorne. Bei der Wahl der beliebtesten

Männerballetts durch die Hörer eines Privatsenders schafften es die Hörselgauer auf Platz

fünf.

Ist doch toll für ein so kleines Dorf, sagt Katja Hasenstein. Die junge Frau hat seit drei Jahren

bei den tanzbegeisterten Herren das Kommando. Ab August wird das Programm einstudiert

zehn Mann tanzen nach ihrer Pfeife, eine Triller hat Katja Hasenstein immer dabei. Diese

Saison ließen sich die Hörselgauer von Asterix und Obelix inspirieren sie verteidigten

Thüringen erfolgreich vor den Römern.

Am Samstag, dem wahrscheinlich letzten Auftritt der Saison 2008/09, ließen sie sich von

Männerballetts aus der Umgegend verstärken: Georgenthal, Friemar, Laucha, Tambach-

Dietharz, Remstädt, Schönau, Eschenbergen, Gotha, Waltershausen, Ohrdruf und Heuthen

trafen sich auf der Hörselgauer Kulturhaus-Bühne zum Männerballett-Treffen.

Selbstverständlich nicht ohne Darbietung des eigenen Programms. Das reichte von den gut

verhüllten Kratzbachern, die zu Thriller eine Horror-Show auf die Bühne legten über Cowgirls

aus Heuthen, die viel Bein und Bauch zeigten. Gleich zweimal zu hören: Scooter. Sowohl die

Remstädter als auch die Karnevalsturner wählten sich dieser Saison den

Technotanzflächenfeger aus und gingen hohes Tempo auf der Bühne.

Solche Ballett-Treffen gibt es mancherorts, sagt Erbe. Fürs Jubiläum schien das den

Hörselgauern eine passende Idee richtigerweise, denn das Publikum ging begeistert mit, die

Damenwelt johlte. Vielleicht wird das auch noch eine Tradition, sagt Erbe, denn das

Hörselgaus tanzwütige Männer so lange durchhalten, das hatte vor 30 Jahren auch niemand

gedacht.Begnadete Körper: Als fesche Cowgirls präsentierte sich das Männerballett aus

Heuthen. Mann zeigt gerne Bein und Bauch.

.

Thüringer Allgemeine vom 17.02.09


Göttliche Karnevalsturner

Fasching kommt mit Latschenbällen auf Touren: Warum in den Himmel sausen, die Götter

feiern in Waltershausen lautet das Motto

Die frisch sanierte Turnhalle in der Oststraße erlebte am Wochenende ein begeisterndes

Comeback der Latschenbälle der Karnevalsturner Waltershausen (KTW).

WALTERSHAUSEN (hjk).

Im vergangenen Jahr wegen der Turnhallen-Sanierung ins Bürgerhaus ausgewichen, fühlten

sich die Karnevalsturner wieder zu Hause und ließen das Publikum teilhaben an ihrer Freude.

Traditionell mit viel Tanz der drei Garden, Musik und Show bestückt, hielt das Programm doch

auch einige neue Gags bereit. Rigo Thym und Matthias Pracht gefielen mit der

Bauchrednernummer. Und Kästners Wurstmacherei aus der 800-jährigen Stadtgeschichte bot

dem kleinen Basti genügend Stoff. Ein Zeitungsmann sprach dem Publikum aus der Seele,

indem er Schlagzeilen ausrief. Aktuell nahm er Bezug auf das Stroh, das unter der

Bahnunterführung liegen geblieben war ( nach einem verunglückten Reisebus mit Politikern.

Ingrid und Karlheinz sangen sich in die Stadtgeschichte, die Jungs von der freiwilligen

Feuerwehr retteten mit ihrem Zillertaler Hochzeitsmarsch den Auftritt des Männerballetts und

gefielen zuvor mit der Entennummer. Tanzmariechen Francesca ließ mit einem Rennsteiglied-

Potpourri die Thüringer Herzen höher schlagen, und der Elferrat leitete mit seiner

Eisbärennummer die Polonaise ein. Kaum eine Gruppe wurde ohne eine Zugabe aus der Halle

entlassen, auch nicht die Karnevalsturner mit ihrer Attraktion an den Ringen. Im einleitenden

Tanz wurden sie erstmals von einigen Turnerfrauen unterstützt ( der Tanz auf der

Krankenstation versetzte die Bühne mächtig ins Schaukeln.

Als besonders schwierig habe es sich diesmal erwiesen, zu dem etwas ausgefallenen Thema

die passende Choreografie zu schreiben, gestand Renate Stöhr, die aber mit ihrem Mann und

den Moderatoren Jens und Rico gute Helfer hatte. Warum in den Himmel sausen, die Götter

feiern in Waltershausen ( ausgedacht von Matthias Pracht ( war eine Herausforderung für das

Lehrerehepaar, sich mit der Geschichte der Götter und ihrem Gefolge zu beschäftigen. Die

Idee fand Mitstreiter, die sie bühnenreif machten. Der Elferrat wurde in den Götterstand

erhoben. Auch das Bühnenbild von Steffen Mohr zu dem Thema war gut gelungen. In den

Aufführungen der Gruppen allerdings kam es leider etwas zu kurz.

Viel Wert wird bei den Karnevalsturnern auf die Arbeit mit dem Nachwuchs gelegt, was der

Kinderfasching am Sonntag zeigte. Etwa 25 Zwei- bis Zwölfjährige gestalteten ein eigenes

Programm, sogar mit einer Büttenrede des Kinderprinzen Julian. Viele Kinder aus der Gruppe

von Beate Heller gehen übrigens auch zu ihr in die Turnstunde.

Mit dem Elan der ersten beiden Veranstaltungen wollen die Karnevalsturner am Mittwoch zum

Familienfasching erneut Gas geben, um auch das bevorstehende Wochenende von Freitag bis

Rosenmontag genauso begeisternd über die Götter-Bühne zu bringen.

Karten für Freitag und Montag gibt es noch am Einlass. Auch am Sonntag zum großen Umzug

wird ganz Waltershausen wieder auf den Beinen sein.Bildunterschrift:


Thüringer Allgemeine vom 05.02.08


Waltershäuser Karnevalsturner zogen nicht zur Sporthalle und waren doch auf dem richtigen

Weg

So ein Zirkus in Waltershausen! Ganz ungewohnt bewegte sich der Narrenzug in eine andere

Richtung zum Gleisdreick hin. Und zu allem Überfluss drehte sich alles ums große Thema

Zirkus, als gäbe es nicht schon genug davon.

WALTERSHAUSEN (sim).

Zirkus allerdings gefiel den Närrinnen und Narren am Straßenrand ausnehmend gut. Wann

sonst können sie ihren Bürgermeister als aufgeregten, Peitsche schwingenden Dompteur

erleben, der immer wieder vergeblich versucht, seine Affenhorde in den Griff zu bekommen.

Und auch die Kindergärtnerinnen der Kita sieht man wohl nur in diesem Ausnahmezustand als

rassige Stuten agieren. Und wahrhaftige Kamele, vom närrischen Treiben völlig unbeeindruckt,

verbreiteten einen Hauch von Exotik.

Der Marktverein, schon zum elften Male beim Umzug dabei, und Narren aus den Ortsteilen

Wahlwinkel, Schnepfenthal und Langenhain belebten das Geschehen, das sich bei bestem

Wetter durch die Stadt bewegte. Am Marktplatz und vor der Kufa hielt der Umzug jeweils inne,

damit die Narren dem staunenden Publikum vorführen konnten, was emsig einstudiert war. Die

Kleinen des Narrennachwuchses heimsten dabei genauso viel Beifall ein wie die gestandenen

Mitglieder der Karnevalsturner. Wenn deren Sporthalle übrigens saniert ist, bewegt sich der

Zug wieder in die gewohnte Richtung. Doch auch im Bürgersaal am Freizeitzentrum hauten

die Narren zum Abschluss auf die Pauke. PFERDESTÄRKE: Hoch zu Ross vor dem

Narrenzug.ERWARTUNG: Was bringt der Zug 2008?GÄSTE: Wahlwinkler Tanzmariechen

beim Umzug.MINIS: Der Nachwuchs mittendrin.


Thüringische Landeszeitung vom 05.02.08

Manege frei! im Gleisdreieck -

Die Karnevalsturner führen ein Zirkusprogramm mit zahlreichen sportlichen Einlagen auf

Waltershausen. (tlz/wifi) Im Bürgerhaus hieß es bis heute: Manege frei!. Dort hatten die

Waltershäuser Karnevalsturner für ihre diesjährige Session ihr Zelt aufgeschlagen und zeigten

sich wieder einmal ganz sportlich.

Während am Samstagabend nebenan auf der Eisfläche die Ice Rebells die Kojoten aus Erfurt

abfertigten, lief im Haus eine närrische Schau, die ebenso viel Freude bereitete. Akrobaten

standen dabei im Rampenlicht.

Karnevalsturner um Björn Preuster machten ihrem Namen alle Ehre, als sie übers Pferd nach

allen Regeln der Turnkunst flogen.

Weitere sportliche Bestnoten verdienten sich die Regelschüler. Sie besuchen zwar eine

Schule gegen Gewalt, doch als Boxstaffel zeigten sie, wie sich Boxschläge auch in einen

hübsch anzusehenden Tanz einbauen lassen. Jongleur Justus hat mindestens ebenso lang

geübt, um Bälle durch die Luft wirbeln zu können. Einfacher hatten es da Beate Heller und

Matthias Glatt auf dem Hochseil. Im abgedunkelten Raum wirkte ihr Balanceakt auf dem Seil

als schöne Illusion. Das soll ja auch der Zirkus Karnevali sein. Eine feste Programmnummer

sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Die tanzten diesmal im Ballettkleid

Schwansee und rocken dann nach Komm hol' das Lasso raus. Beim Weiberfasching in

Hörselgau beglückten die Floriansjünger damit schon die Damenwelt. Ingrid Kriebel hatte das

mit ihnen innerhalb von drei Wochen einstudiert. Was beweist: Feuerwehrmänner können

mehr, als nur mit dem Schlauch spritzen...


Thüringer Allgemeine vom 29.01.08

Die Karnevalsturner Waltershausen sind in dieser Saison von ihrer geliebten Turnhalle, wo

1968 die Latschenbälle begannen, ins Bürgerhaus im Freizeitzentrum Gleis3eck umgezogen.

Bekanntlich wird die

Halle in der Oststraße erweitert und modernisiert. Das Bürgerhaus haben sie zu einer

Zirkusmanege umgestaltet. In den Ideen vom Showtanz der Garden über lustige Turnübungen

bis zu Gags und Gesang sind ja die Karnevalsturner und ihr Gefolge über die Grenzen der

Puppenstadt bekannt und beliebt. Zu sehen und zu erleben

waren am Samstagabend u.a. ein Jongleur, eine Tiershow, ein Akt auf dem Drahtseil, eine

hohe Pferdeschule der Turner, die Dame ohne Unterleib und schwebende Schwäne.

Bildunterschrift:

MÄCHTIG GEWALTIG: Mancher hatte an seinem Kostüm ganz schön schwer zu tragen. Aber

auch die kleinen Karnevalsturner zeigten Ausdauer.SPORTLICH: Spaß und Sport verbinden

die Karnevalsturner in Waltershausen. Viel mehr Bilder von ihrem Programm gibt's im Internet:

¡ www.thueringer-allgemeine.de/gotha


Thüringische Landeszeitung vom 26.01.08

40 Jahre Manege frei

Faschingsveranstaltungen im Waltershäuser Bürgerhaus

Waltershausen. (tlz) Die Waltershäuser feiern seit 40 Jahren die Latschenbälle. Damals

entschlossen sich die Turner Faschingsveranstaltungen ins Leben zu rufen. Der Name

Latschenball entstand, weil die Turnhalle nicht mit Schuhen betreten werden durfte sondern

nur in Turnlatschen. In diesem Jahr feiern aber die Waltershäuser im Bürgerhaus am

Gleisdreieck. Am heutigen Samstag geht es um 19.11 Uhr mit dem ersten Latschenball dieser

Saison los. An die Kinder wird natürlich auch gedacht, sie feiern am Sonntag um 15.11 Uhr

ihren Fasching. Die Senioren sind am Mittwoch, 30. Januar, um 16.11 Uhr an der Reihe und

können das Tanzbein schwingen.

Jecken lösen Amtsschimmel ab - TLZ 12.11.2008

In Waltershausen schwingen das nun Olaf und Constanze Meß.
Amtsvorgänger Michael thronte allein neben ihnen beim Rathaussturm.
Prinzessin Jana ist zur Kur. Nicht wegen Karneval, betont der Ex-KTW-Prinz.
Mancher in Waltershausen könnte aber heute einen schweren Kopf haben, denn es gab reichlich Wein.
Vor der Verkostung zertraten Bürgermeister Michael Brychcy und KTW-Chef Karlheinz Kriebel
mit den nackten Füßen Trauben...

Mehr Fotos unter:

http://www.tlz.de/gotha
KTW-Chef Kriebel und Bürgermeister Brychcy.



Närrischer Rathaussturm -TA 12.11.2008

LANDKREIS (TA). Punkt 11.11 Uhr war es gestern wieder so weit: Auch im Landkreis Gotha eroberten die Narren die Rathäuser. Das närrische Friedrichroda ließ Bürgermeister Thomas Klöppel keine Chance - mit der Drehleiter der städtischen Feuerwehr wurde er aus seinem Dienstzimmer geholt und musste noch in luftiger Höhe den Rathausschlüssel an Karnevalspräsident Kay Brückmann übergeben. Die Garde verfolgte das Geschehen amüsiert - genau wie Annett und Kai Fuchs, das neue Friedrichrodaer Prinzenpaar und viele Schaulustige.

In Tambach-Dietharz holten sich die Narren um Präsident Manfred Bohner den Rathausschlüssel von Bürgermeister Harald Wrona im Gasthaus "Zum Bären" ab, wohin sie zum Frühschoppen eingeladen hatten.

In Ohrdruf rief eine große Narrenschar auf dem Markt: "Ohrdruf macht heut´ einen druff, Marion mach´ die Türe uff !ø" Was Bürgermeisterin Marion Hopf auch prompt tat, angehost als Rennsteig-Wanderin, die beabsichtigt, bis Aschermittwoch ihren Urlaub zu genießen. Ein Penner, der sich ein Almosen aus der Stadtkasse abholen wollte, begleitete sie und legte sich umgehend mit einem fiesen Bänker, einem Geld-Spekulanten an.

Gemäß dem Motto "Warum in den Himmel sausen, die Götter feiern in Waltershausen" veranstalteten die Karnevalsturner ein buntes Spektakel. Bürgermeister Brychcy musste nackten Fußes Weintrauben stampfen, indes das neue Prinzenpaar Constanze und Olaf die Schlüsselgewalt an sich rissen



TLZ (13.05.2008): Sportler weihen ihr Schmuckstück ein

Turnhalle Oststraße mit Anbau lässt keine Wünsche offen

Waltershausen. (tlz) Erinnerungen verbinden nicht wenige Waltershäuser mit der Turnhalle in der Oststraße. Und die sind durchaus nicht nur sportlicher Natur so wie die von Landrat Konrad Gießmann, der bei der Einweihungsfeier für die umfassend sanierte Halle am Pfingstsamstag an die Sportstunden dachte, in denen er als Lehrling übers Parkett gescheucht wurde. Es gab nämlich auch Erinnerungen anderer Art, die kamen zum Beispiel von der Bilderwand zur Geschichte der abgerissenen Turnhalle am Schulplatz und zum Neubau bis zur Einweihung am 8. Mai 1965: "Ach Ingrid, weiß du noch, da hat der Hänser dich doch immer mit dem Moped abgeholt", fiel einer Frau ein, als sie die alten Bilder entdeckte.

Grund zur Freude über die Inbesitznahme der Halle haben in Waltershausen gleich eine ganze Reihe von Vereinen. So hatte das Rahmenprogramm zum Tag der offenen Tür einen beachtlichen Umfang angenommen. Tischtennis, Turnen und Gymnastik zu flotter Musik waren beispielsweise vom TGV Waltershausen zu erleben. Rennrodelclub, SG-GutsMuths-Turner sowie die Ringer, Boxer und Schachspieler der ZSG durften auch nicht fehlen. Und die Karnevalsturner hatten nicht nur die komplette Versorgung übernommen, sondern am Abend auch eine Tanzveranstaltung zur Einweihung der Halle auf die Beine gestellt.

Wie Landtagsabgeordneter Werner Pidde bemerkte: "Waltershausen ist eine Sportlerstadt", weil es überdurchschnittlich viele sportlich aktive Bewohner habe - vom Kindesalter bis zu den Senioren. Dementsprechend groß war auch der Andrang zur feierlichen Einweihung.

Unermüdlich hatte die Stadt seit der Inbetriebnahme der Außenanlagen im Jahr 2001 Förderanträge gestellt, um die ehemalige Einfelderhalle sanieren zu können. "2007 hat es endlich mit der Zusage geklappt", dachte Bürgermeister Michael Brychcy zurück. Baubeginn war noch im Frühjahr. 1,28 Millionen Euro flossen in das Projekt, die Stadt musste einen Eigenanteil von 770 000 Euro berappen.

Mit der sanierten Turnhalle Oststraße, die einen Anbau mit 14 mal 14 Metern Grundfläche erhalten hat, ist die Liste der Hallensanierungen in Waltershausen beinahe abgeschlossen. Bleibt als ehrgeiziges Projekt noch die GutsMuths-Halle in Schnepfenthal, die obendrein zum Jubiläum fertig sein muss. Zuletzt hatten die Eigentumsverhältnisse noch Unruhe gebracht. Doch Brychcy hofft, dass am Mittwoch der notwendige Eintrag ins Grundbuch erfolgen kann, der Voraussetzung für Fördermittel ist.

Quelle: TLZ Thüringische Landeszeitung

TLZ vom 04.02.08

''Manege frei!'' im Gleisdreieck

Im Bürgerhaus hieß es bis heute: "Manege frei!". Dort hatten die Waltershäuser Karnevalsturner für ihre diesjährige Session ihr Zelt aufgeschlagen und zeigten sich wieder einmal ganz sportlich. Während am Samstagabend nebenan auf der Eisfläche die Ice Rebells die Kojoten aus Erfurt abfertigten, lief im Haus eine närrische Schau, die ebenso viel Freude bereitete. Akrobaten standen dabei im Rampenlicht.

Karnevalsturner um Björn Preuster machten ihrem Namen alle Ehre, als sie übers Pferd nach allen Regeln der Turnkunst flogen.

Weitere sportliche Bestnoten verdienten sich die Regelschüler. Sie besuchen zwar eine "Schule gegen Gewalt", doch als Boxstaffel zeigten sie, wie sich Boxschläge auch in einen hübsch anzusehenden Tanz einbauen lassen. Jongleur Justus hat mindestens ebenso lang geübt, um Bälle durch die Luft wirbeln zu können. Einfacher hatten es da Beate Heller und Matthias Glatt auf dem Hochseil. Im abgedunkelten Raum wirkte ihr Balanceakt auf dem Seil als schöne Illusion. Das soll ja auch der Zirkus "Karnevali" sein. Eine feste Programmnummer sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Die tanzten diesmal im Ballettkleid "Schwansee" und rocken dann nach "Komm hol´ das Lasso raus". Beim Weiberfasching in Hörselgau beglückten die Floriansjünger damit schon die Damenwelt. Ingrid Kriebel hatte das mit ihnen innerhalb von drei Wochen einstudiert. Was beweist: Feuerwehrmänner können mehr, als nur mit dem Schlauch spritzen...


TLZ vom 13.11.05

................Monate vorm Anstoß zur Fußball-WM ist in Waltershausen schon das närrische Fußballfieber ausgebrochen. Den Sturm aufs Rathaus modelten die Waltershäuser Karnevalsturner in ein Fußballspiel um. Die närrische Riege um Präsident Karlheinz Kriebel forderte das Rathausteam um Bürgermeister Brychcy heraus, das Moderator Matthias Pracht ganz respektlos "Büroschlafgemeinschaft" nannte. Während die Karnevalsturner Rückennummern trugen - als "0815" lief Matthias Buron auf, Jens Herold war "007" und Mister "Duft" Dieter Kriegel "4711" - , zierte beim Bürgermeister eine Schildkröte, bei Bauamtsleiterin Christine Becker eine Spinne oder bei Hauptamtsleiter Steffen Platzek eine Schnecke den Rücken. Da war der Endstand vorprogrammiert; Buron: "Das Drehbuch dazu wurde vorher geschrieben." Sieg und Schlüssel gingen an die Karnevalsturner...............................................


Thüringer Allgemeine vom 14.11.05

...............Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2006 gestern in die Rathausarena vorverlegt haben die Karnevalsturner Waltershausen. Unter dem Motto "Wer braucht schon Film und Tagesschau, wenn Wallerschhusen ruft Helau" lieferten sich die Roten Jacken ein humorvolles Match mit der "Büroschlafgemeinschaft Coma", in der sich Brychcy und Co. als ihrem Amt zutreffende Tiere präsentierten. Der Bürgermeister musste den Schlüssel nach verlorenem Spiel rausrücken - als Schildkröte mit dickem Panzer.....................................


TLZ vom 14.02.06
Akrobatik und viel Humor

Erster Latschenball der Saison

Waltershausen. (tlz) Wer braucht schon Film und Tagesschau, wenn
Wallerschhusen ruft Helau! heißt das Motto in diesem Jahr in der
Puppenstadt. Und dass die Narren dieses auch ernst meinen, daran besteht
zumindest in Waltershausen und Umgebung kein Zweifel.

Immerhin weiß jeder, der schon mal dabei war: Wenn die
Karnevalsturner
aus Waltershausen einmarschieren, bleibt kein Auge trocken. Die
Büttenredner lassen das Publikum vor Vergnügen auf die Schenkel klatschen,
Tanzmariechen und Ballett werden frenetisch beklatscht und doch warten die
Narren im Saal sehnsüchtig auf das Ende des Programms denn da treten die
Karnevalsturner auf. Siebzehn Akrobaten bringen mit schwungvollen
Darbietung das Publikum zum Staunen und Lachen.

Sportler des Turnvereins waren es 1968, die sich die Narrenkappe
aufsetzten und einen Karnevalsverein in gründeten. Mit Beginn der 70er
Jahre gelang es, Jahr für Jahr in der fünften Jahreszeit
Faschingsveranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Am schönsten aber war es, so sagen alle, die damals dabei waren, wenn
die Turnhalle in der Gothaer Straße ausgeräumt wurde, geschmückt und vom
Elferrat in Besitz genommen. Und damit das schöne Parkett keinen Schaden
nimmt, gab's die Order, Narren ohne Hausschuhe im Hand umdrehen wieder nach
Hause zu schicken. Der Latschenball war geboren.

Rund 190 Mitglieder zählt der Verein, und sie alle gehen das ganze Jahr
über mit viel Engagement und Einfallsreichtum an die Arbeit.

17. Februar, Jugendfasching 20.11 Uhr; 18. Februar, 1. Latschenball
19.11 Uhr; 19. Februar, Kinderfasching 15.11 Uhr; 22. Februar,
Familienfasching 16.11 Uhr; 24. Februar, 2. Latschenball 19.11 Uhr; 25.
Februar, 3. Latschenball 19.11 Uhr; 26. Februar, Umzug durch Waltershausen
13 Uhr; 27. Februar, Rosenmontag 19.11 Uhr.Bildunterschrift:

Akrobatische Darbietungen vom Feinsten sind das Markenzeichen der
Waltershäuser
Karnevalsturner. Am Samstag laden sie zum ersten Latschenball
der Saison ein.
Thüringer Allgemeine vom 15.02.06
Wallerschhussiwood

Selbst im Blickpunkt: Die Karnevalsturner aus Waltershausen brauchen für
ihr närrisches Helau weder Film noch Tagesschau

Auch in diesem Jahr haben es die
Karnevalsturner in Waltershausen wieder
nicht fertig gebracht, das Programm mit wenigstens einer Büttenrede zu
verfeinern.

WALTERSHAUSEN (hjk).

Die meisten fragen sich: Will denn das überhaupt einer. Denn die
Latschenbälle haben Tradition als sportlich, legere Gaudi- und
Tanzvergnügen, eben aus dem Holz eines Turners geschnitzt ohne
hochpolitische Satire oder verfälschte Rhein-Karnevals-Kultur. In
Walerschhusen tanzt der Bär. In dieser 38. KTW-Saison, wie sie am 11.11.
mit dem vorgezogenen WM-Fußballspiel der Büroschlafgemeinschaft Coma und
den Roten Jacken seinen Anfang nahm, und nun ab Freitag in die heiße Phase
eintritt, werden alle Fernseher ausgeschaltet.

Die Puppenstädter ziehen in Wallerschhussiwood ihr eigenes Programm auf,
ziehen nicht nur Film und Fernsehen durch den Kakao, sie wollen diesmal
selbst Mittelpunkt des Geschehens sein. Die Garden mit Prinzessin Kathrin
I. und ihrem Gemahl Heiko I. vom Tenneberg an der Spitze, die
unterhaltsamen Beiträge der Feuerwehr, Interpop-Mannschaft, die Video-Schau
bis hin zum sportlich akrobatischen Höhepunkt des Abends durch die KTW's,
die Teile ihres Könnens bereits beim Partnerverein im hessischen
Großenlinden zur Schau stellten. Der Zuschauer wird animiert zum Mitmachen,
ob bei den Songs aus WM-Teilnehmerländern, beim Anschauen hübscher
Mädchenbeine beim Can-Can, der Starwars-Lichtershow, der Playboy-Hasen, dem
Männerballett oder bei der originalgetreuen Tresorsprengung durch die
Olsenbande.

Auch diesmal werden die Young-Stars aus dem Jugendfasching durch die
Moderatoren Matthias Pracht und Grit Bogner mit einbezogen, ob als Wigald
Boning, Thomas Gottschalk oder Dieter Bohlen. Die Young-Stars gestalteten
auch das Bühnenbild, künstlerisch angestachelt von Steffen Mohr, der auch
selbst nach Jahren der Abstinenz ins närrische Geschehen auf der Bühne
wieder mit eingreifen wird.

Das außergewöhnliche Fernsehprogramm unter dem Motto Wer braucht schon
Film und Tagesschau, wenn Wallerschhusen ruft Helau ist am kommenden
Samstag, am nächsten Freitag und Samstag sowie am Rosenmontag zu sehen, wie
immer in der Turnhalle Oststraße. Diesen Freitag ist Jugendfasching mit
eigenem an das Motto angelehntem Programm. Am Sonntag kommen die Jüngsten
beim Kinderfasching auf ihre Kosten und die Woche darauf zieht sich wieder
der bunte Karnevalsumzug durch die Puppenstadt.

Wer noch mehr wissen will, der liest ab heute die brandneue
Faschingszeitung der KTW, als das Blättchen zur fünften Jahreszeit ist es
in der 10. Ausgabe seit 1996 erschienen und geht kostenlos an alle
Haushalte von Waltershausen. Karten gibt es in der Victoria-Agentur bei
Renate Schultes am Markt.

TA-Internetservice:

www.ktw-waltershausen.de.
OBRIGKEIT: Unter der Regentschaft des Prinzenpaares Kathrin I. und Heiko
I. starten die
Karnevalsturner Waltershausen am Samstag in die heiße Phase.

TA-Foto: H.-J. KEHR
Thüringische Landeszeitung vom 20.02.06
Artistik und Showtanz

Latschenball der
Karnevalsturner Waltershausen TLZ-Eulenorden verliehen

Von Conny Möller

Waltershausen. (tlz) Unter dem Motto Wer braucht schon Film und
Tagesschau, wenn Wallerschhusen ruft Helau veranstalteten die Jecken der
Karnevalsturner Waltershausen am Samstagabend ihren ersten Latschenball in
der Faschingssession 2006.

Seit 1968 besteht der Waltershäuser Karnevalsverein, dessen
Aushängeschild die
Karnevalsturner Waltershausen sind. In ihrem Stammsitz,
der alten Turnhalle in der Gothaer Straße, finden seit jeher die
Faschingssitzungen statt. Höhepunkt eines jeden Latschenballs sind die
Auftritte der
Karnevalsturner. Ob mit Barren oder dem Trampolin, die
Mitglieder lassen sich jedes Jahr immer wieder etwas neues einfallen. Doch
eines ist immer gewiss: Neben der turnerischen Leistung darf der Spaß nicht
fehlen. So war es auch am Samstagabend. Mit Büttenreden haben die
Waltershäuser Narren nichts am Hut. Bei ihnen zählt der Showtanz und die
Stimmung. Und die war von der ersten Minute bei den Gästen an vorhanden.
Schon beim Einmarsch der Akteure machten die Zuschauer kräftig mit.

Für den 47-jährigen Karl-Heinz Wiernitzer war der Abend etwas
besonderes. Nicht, weil er den obligatorischen Jahresorden der KTW erhielt,
sondern weil ihm die TLZ-Lokalredaktion mit dem Eulenorden auszeichnete.
Wiernitzer ist seit 20 Jahren beim Karnevalsverein aktiv. Er ist zuständig
für den Auf- und Abbau auf der Bühne sowie der Versorgung
Thüringer Allgemeine vom 28.02.06
Theater, Theater...

Karnevalsturner aus Wallerschhusen kreierten ihr eigenes buntes
Fernsehprogramm mit viel Tanz und Humor

Gestern Abend ging auch in Wallerschhusen die fünfte Jahreszeit mit dem
zünftigen Rosenmontagsball stimmungsgeladen zu Ende.

Von Hans-Jürgen KEHR

WALTERSHAUSEN.

Die Aktiven des Vereins
Karnevalsturner Waltershausen hatten für ihr
närrisches Publikum zuvor drei Latschenbälle und je einen Familien- und
Kinderfasching in der Turnhalle Oststraße veranstaltet. Im Umzug am Sonntag
präsentierten sich auf 22 Bildern die KTW-Programmnummern, städtische
Vereine, die Rathaus-Crew, befreundete Karnevalsclubs aus Hörselgau und
Wahlwinkel farbenfroh und der Kälte trotzend mit viel Rabatz und kiloweise
Konfetti und Kamellen. An den Straßenrändern jubelten die Waltershäuser und
zahlreiche Gäste aus dem Umland teils in Achterreihen den Aktiven zu,
hundertfach erklang das Wallerschhusen Helau.

Die Puppenstädter haben auch ihre 38. Saison ideenreich ausgefüllt.
Unter dem Motto Wer braucht schon Film und Tagesschau, wenn Wallerschhusen
ruft Helau gestalteten sie ihr eigenes Fernsehprogramm, gespickt natürlich
mit viel Tanz und Humor. Manne Guckuck und seine Video-Schau zeigten die
wahre Geschichte um Tenneberg, den samtenen Ärmel, die Weiße Frau, die
Muschel-Minna und natürlich auch, wie der Fisch in das Wappen gekommen ist.

Fußball ist unser Leben ( das zelebrierte die Playback-Crew Interpop, da
durfte so mancher Song ums runde Leder nicht fehlen. Aber auch die Hits aus
den Fußball-Nationen animierten das Publikum zum Mitsingen. Die rot-blaue
Gardenmischung aus Prinzen- und Jugendgarde harmonierte gut und zeigte ein
Bild des Zusammenhalts, wie es nicht immer zu sehen war. Tanzmariechen
Francesca und ihr jüngeres Abbild Maria entzückten durch ihr tänzerisches
Können.

Die Gäste vom Partnerverein aus Großenlinden begeisterten mit einem
Showtanz im Rock'n-Roll-Rhythmus, und ihr Funken-Mariechen sprühte nur so
vor Charme. Es gefiel durch seine temporeiche Darbietung. Deutschland sucht
den Superstar, diesmal auch in Waltershausen, denn nicht nur Dieter Bohlen
gab seinen Kommentar zu bunten Tanzeinlagen aus aller Welt ab, sondern auch
Verona Pooth wollte von den knackigen Jungs vom Männerballett gar nicht
ablassen.

Die Youngstars, von Matthias Pracht und Grit Boger gewollt in die
Moderation eingebunden, versuchten sich auch in Gestalt von Kaiser Franz
Beckenbauer und Wigald Boning.

Auch in dieser Saison gefielen die Floriansjünger im Narrengewand. Die
Olsenbande guckte allerdings nach ihrer Safe-Sprengung nicht schlecht, als
Playboy-Häschen hervor kamen und beim erneuten Versuch, sich die Geldbeute
als sprudelnder Badewannentango entpuppte. Mehrere Zugaben musste Matthias
Weingart als Babysitter mit seinen beiden Sprösslingen Torsten Fürtig und
Sebastian Wendt über sich ergehen lassen. Und das Publikum war jeden Abend
aufs Neue gespannt, wie wohl die KTW's das bunte Programm abschließen
werden. Die fliegenden Chinesen schlugen Salti über Trampolin und
Turnkasten. Schon vom Hinsehen wurde einem schwummerig.

Es musste sich jedoch in Wallerschhusen keiner vor Lachen auf die
Schenkel klopfen, wie es einst in der Zeitung geschrieben stand, denn die
Bütt blieb aus. Dafür hatte nicht bloß Bürgermeister Brychcy mit dem
Rennsteiglied in der Turnhalle Premiere, sondern sogar Michael F. Kehrer,
Vizepräsident der Sektion Deutschland der Europäischen Karnevalsfreunde,
gab sich die Ehre und schmückte die Gastgeber und ihre Freunde aus
Hörselgau und Großenlinden mit allerlei Orden. Apropos Orden: Bis gestern
hatte sich noch kein Faschingsbaby in Waltershausen eingestellt, blieb der
Orden für die Mama und ein Sparbuch mit 55,55 Euro Guthaben fürs Kind
unberührt.Bildunterschrift:

Charly Chaplin, alias Ingrid Kriebel, ist der (die) Größte.

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